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Das Verständnis sozialer Systeme setzt eine veränderte Sicht – und Handlungsweise voraus. Die klassische lineare –monokausale Sichtweise reicht nicht aus, um komplexe soziale Systeme in ihrer Vielfalt zu begreifen.
Soziale Systeme sind mehr als nur die Summe ihrer einzelnen Teile. Zusammenhänge in sozialen Systemen zu erkennen, bedeutet daher immer, deren Teile und ihre Wirkungen auf andere Teile und das Gesamtsystem zu erkennen und im Handeln zu berücksichtigen. Soziale Systeme sind auch nicht einfach nur so, soziale Systeme sind ein „Konstrukt“ das durch die fortlaufenden und sich veränderten subjektiven Deutungsmuster - Konstruktionen all ihrer Mitglieder entsteht.
Wir vertreten den in den 80er Jahren von König/Volmer im Anschluss an Gregory Bateson weiterentwickelten Ansatz der Personalen Systemtheorie, der gekennzeichnet ist durch:
- Die handelnden Personen im sozialen System
- Die subjektive Deutungsmuster / Konstruktionen der Personen im sozialen System
- Die Regeln des sozialen Systems
- Die Interaktionsstrukturen und Verhaltensmuster im sozialen System
- Der Kontext des sozialen Systems
- Die Entwicklung des sozialen Systems
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